Neulich habe ich mir ein Bamboo Pen & Touch von Wacom gegönnt.
Das letzte mal, dass ich mit einem Tablet am PC gezeichnet habe, liegt gut 15 Jahre zurück. Damals war der Stift noch kabelgebunden und konnte keine Druckstufen unterscheiden. Dementsprechend schlecht war das Handling.
Wacom verspricht mit seinen aktuellen Tablets ein Zeichengefühl wie auf Papier – meine Erwartungen waren also entsprechend hoch.
Am Wochenende konnte ich das Teil endlich mal ausgiebig testen und tatsächlich, ein Gefühl als würde man mit einem Fineliner oder einem harten Bleistift auf Zeichenkarton zeichnen! Kein Kabel am Stift, keine Batterien.
Die Touch-Funktionen fand ich zunächst vielversprechend, da sie Gesten unterstützen, wie man sie von aktuellen MacBooks kennt, jedoch war der erste Eindruck, dass die Touchfläche zu empfindlich reagierte. So öffnete sich viel zu oft das Kontextmenü unbeabsichtigter weise bei Drag&Drop Operationen der beim Scrollen sowie beim Rotieren.
Egal – die Touchfunktion kann man abschalten und in erster Linie will ich es ja zum Zeichnen mit dem Stift verwenden.
Hier nun meine erste Zeichenübung:
Zugegeben – der Weg zum Fotorealismus eines Nico di Mattia ist noch sehr weit
, aber als erste Übung schon nicht so schlecht – oder?
Wer also überlegt sich so ein Teil zuzulegen, dem kann ich das Bamboo wärmstens empfehlen.





Strud
February 5th, 2010 at 12:44
Wow – thumbs up. Wusste gar nicht das Du sowas aufm Kasten hast… Respekt vor der Leistung – wie lang hast Du dadran gesessen?
Stefan
fidel Karsto
February 5th, 2010 at 23:34
Danke Dir, sehr nett.
Künstlerisch ist es natürlich nicht so anspruchsvoll von einem Foto abzupinseln, aber es ist sehr entspannend und schult das Gefühl für Form, Farbe und Proportion.
Im Schnitt schätze ich, sind es so zwei bis drei Sitzungen á 3 Stunden, die ich brauche. Hängt vom Detailgrad des Motivs ab.