• First Class mit Easyjet

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    Gestern Abend war es dann soweit: zwei Wochen Arbeit in London waren erfolgreich abgeschlossen. Also Sachen gepackt und ab zum Flughafen. Eigentlich wollte ich den Rückflug nutzen um etwas die Augen zu schliessen, dies wurde jedoch durch um mich herum sitzende und in London arbeitende Australier vereitelt, welche die Wochenenden für Kontinentaltrips nutzen: ihr jetziges Reiseziel – Berlin. Ein Blick in die Bordgetränkekarte veranlasste einen Herren der Gruppe (sein Name war Mick, wie sich kurz darauf herausstellte) zwei Flaschen Champagner zu spendieren. Er begründete es mit den Worten: “Now I like EasyJet even more, because the champagne is so cheap here!”.

    Ich muss sagen, das war der kurzweiligste Flug, den ich bislang erlebt habe. Sie erzählten mir von ihren Trips nach Russland, Norwegen, Italien und wollten wissen, was man denn in Berlin alles sehen müsste – in zwei Tagen! :-) Ich gab ihnen ein paar typische Touristentips und lernte bei dem Austausch von kulinarischen Spezialitäten, dass Schwarzwälder Kirschtorte im Englischen doch tatsächlich “Black Forest Gateau” oder “Black Forest Cherry Pie” heißt – unglaublich aber wahr!

    Ich kann dazu nur sagen: “Now I like EasyJet even more, when there are ‘Aussies’ on the plane who are so generous!”. ;-)

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  • Zielgerade

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    Die letzte Arbeitswoche als “Neuengländer” hat nun begonnen. Es liegen ein paar interessante Arbeitstage  sowie ein anstrengendes Wochenende hinter mir, wo ich sehr viele Impressionen aufnehmen konnte wie z.B.:

    * die Engländer sind ein sehr humoriges Völkchen, welche sogar betrunken noch ziemlich gut Billard spielen können. 

    * ein Bier zum Feierabend muss einfach sein, da hier selbst in Gleitzeit orientierten Branchen wie der Softwareindustrie offenbar relativ exakt nine-to-five gearbeitet wird. Spätestens um 18:00 fällt der Hammer (bzw. die Tastatur) und es wird herumgefragt, wer noch mit in den Pub kommt.

    * “A gentleman will walk but never run” – trotz teilweise gnadenlos überfüllter Strassen und Bahnhöfe, herrscht stets eine angenehme Beschauligkeit. Das wünschte ich mir manchmal in Berlin, wo man beim Autofahren mürrisch angehupt wird, wenn man nicht bereits bei Gelb den ersten Gang eingelegt hat. ;-)

    * London ist teuer und preiswert zugleich. Man muss schon genau vergleichen, wo man isst und was man kauft, aber nach einer Weile(vor allem dann, wenn man nicht ausschließlich auf das Essengehen angewiesen ist) kann man auch hier – entgegen aller Vorurteile – ganz gut leben.

    * Zu Hause ist es dennoch immer am Schönsten. :-)

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  • Schon wieder Deutsche

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    Da gehe ich mal mit meinem Kollegen ins Kino (Batman The dark knight – sehr empfehlenswert!), da begegnen wir schon wieder einer Gruppe Deutscher. Irgendwie  bekomme ich langsam das Gefühl, das London mehr Touristen als Einwohner hat.

    Woran ich erkannt habe, dass es Deutsche waren? Klar zum Einen an der Sprache….. aber vor allem an der positiven Einstellung gegenüber allem, was evtl. fremd ist:

    - Ey, das Popcorn hier kannste ja voll vergessen – gar nicht salzig und nur ein wenig süß

    - Die Werbung hier ist ja auch voll öde.

    - Mann, die haben die Klimaanlage hier voll aufgedreht – dit is ja echt kalt.

    - Freie Platzwahl im Kino? Boah, das find ich ja voll stressig.

    Achja, was würde der Deutsche machen, wenn er nicht jammern könnte? ;-)

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